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häufig gestellte Fragen

1.   Hat die „Rente mit 67“ auch Einfuß auf die Witwenrente?

Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Die Anhebung der Altersgrenzen, besser bekannt als „Rente mit 67“, wirkt sich eben auch auf die Witwenrente aus. Die Altersgrenze der großen Witwenrente steigt von 45 auf 47 Jahre. Dabei wird die Anhebung stufenweise, beginnend mit dem Jahr 2012, vorgenommen. Des Weiteren ist die Anhebung der Altersgrenze abhängig vom Todesjahr des Versicherten.

2.   Was versteht man unter dem Begriff  „Kinderzuschlag“ bei der Witwenrente?

Zunächst muss ausgeführt werden, dass dieser so genannte „Kinderzuschlag“ nur für Fälle nach der aktuellen Rechtslage in Frage kommt. Für Witwenrenten nach dem „alten Recht“ wird ein solcher Zuschlag nicht gezahlt. Nähere Informationen zu dem Thema für wen welches Recht gilt erfahren Sie hier (Link zu Witwenrente)!

Sollten Sie also Anspruch auf eine Witwenrente nach der aktuellen Rechtslage haben, so erhalten Sie ab Juli 2007 einen Kinderzuschlag, falls Sie ein Kind bis zum dritten Lebensjahr erziehen. Dieser Zuschlag beginnt, mit dem dritten Kalendermonat nach dem Tod Ihres Ehepartners. Überschreitet dabei die Witwenrente inkl. Des Kinderzuschlags eine volle Monatsrenten des Verstorbenen, so wird der Kinderzuschlag begrenzt.

3.   Wer sollte eine über private Hinterbliebenenabsicherung verfügen?

Grundsätzlich ist die private Hinterbliebenenabsicherung für diejenigen dringend empfehlenswert, die eine Familie zu ernähren bzw. versorgen haben. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk jungen Familien und Familien von Selbständigen. Denn bei beiden zuvor genannten Gruppen kommt es nicht selten vor, dass die rentenrechtlichen Voraussetzungen in der gesetzlichen Hinterbliebenenabsicherung nicht erfüllt sind oder nur einen sehr geringer Anspruch auf Grund einer sehr kurzen Zugehörigkeit zu dem gesetzlichen Rentenversicherungssystem besteht. Denn für die Leistungsarten der gesetzlichen Hinterbliebenabsicherung gilt: Es muss die allgemeine Wartezeit von 60 Monaten vor dem Todeszeitpunkt erfüllt sein bzw. als erfüllt gelten, damit die Hinterbliebenen Anspruch auf eine Rentenleistung haben.

4.   Wie hoch soll die Versicherungssumme bei einer Lebensversicherung gewählt werden?

Dies ergibt sich im Wesentlichen aus Ihren persönlichen Umständen. Es gibt keine zu empfehlende „Einheitsversicherungssumme“ in der privaten Hinterbliebenabsicherung. Grundsätzlich muss die für Sie passende Versicherungssumme anhand Ihrer persönlichen Situation ermittelt werden. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, so zum Beispiel ob Sie der einzige Ernährer der Familie sind oder ob Ihr Ehepartner auch noch erwerbstätig ist. Sind beispielsweise Kinder vorhanden, muss man sich die Frage stellen, ob und wie lange Ihr Ehepartner sich ausschließlich um die Kinder kümmern will bzw. muss. Ferner ist von Interesse, welche beruflichen Perspektiven den Kindern später beruflich ermöglicht werden sollen. Des Weiteren verändert nicht selten vorhandenes Wohneigentum die Ermittlung der passenden Versicherungssumme. Hier empfiehlt sich also eine persönliche Beratung!